Wir vom Harkebrügger Aktivkreis e.V. möchten einmal die Initiative von Lars R. vom vergangenen Wochenende aufgreifen, der einen Gedanken angestoßen hat, dem wir uns gerne anschließen:

Bei einer Kommunalwahl sollte es vor allem um eine Frage gehen: Wer macht hier vor Ort eigentlich wirklich etwas?

Wir leben hier in unseren Dörfern in einer kleinen, funktionierenden Gemeinschaft. Vieles funktioniert gut, weil Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen, sich einbringen und sich für andere engagieren.

Unsere Schulen und Kindergärten sind wichtige Bestandteile unserer Gemeinschaft. Unsere Vereine kümmern sich um Kinder und Jugendliche, unsere Feuerwehr sorgt für Sicherheit und viele weitere Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Auch unsere ansässigen Unternehmen leisten ihren Beitrag und schaffen Arbeitsplätze und Perspektiven.

Natürlich läuft auf Bundes- und Landesebene nicht alles rund. Aber gerade deshalb sollte eine Kommunalwahl nicht dazu dienen, aus Frust über die große Politik irgendeine Partei zu wählen.

Kommunalpolitik beginnt vor Ort

Gerade bei einer Kommunalwahl sollte der Blick auf die Menschen gerichtet sein, die sich aufstellen lassen und unsere Gemeinde tatsächlich mitgestalten möchten.

Wer sich bereits vorher engagiert und Verantwortung übernommen hat – im Verein, bei der Feuerwehr, in der Schule oder an anderer Stelle im Ehrenamt – hat damit gezeigt, dass ihm die Gemeinschaft wichtig ist.

Für uns ist ehrenamtliches Engagement gelebte Demokratie im Kleinen. Hier spielt es keine Rolle, ob jemand Unternehmer, Auszubildender, Schüler oder Rentner ist. Jede Stimme zählt und jeder kann sich einbringen.

Genau dieses Engagement hält unsere Dörfer und unsere Gemeinde am Laufen.

Deshalb: Genau hinschauen

Wer unsere Gemeinde politisch mitgestalten möchte, sollte unserer Meinung nach nicht erst mit Beginn des Wahlkampfs zeigen, dass ihm unsere Gemeinde wichtig ist.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen:

Wer kandidiert?
Wer sind die Menschen hinter den Parteilisten?
Was haben sie bisher für unsere Gemeinde und unsere Dörfer getan?
Und wer übernimmt schon heute Verantwortung, ohne dafür ein politisches Amt zu haben?

Gerade wenn Parteien aktuell von der Stimmung und dem Frust über die Bundespolitik profitieren, lohnt sich ein genauer Blick.

Denn eine Kommunalwahl ist etwas anderes als eine Bundestagswahl.

Nicht Berlin wählen – sondern unsere Gemeinde

Bei einer Kommunalwahl geht es nicht in erster Linie um Berlin oder um die große Bundespolitik. Es geht um unsere Gemeinde, unsere Dörfer und um die Entwicklung und Zukunft vor Ort.

Es geht darum, wer sich um die Themen kümmert, die unser unmittelbares Umfeld betreffen. Und es geht um die Menschen, die bereit sind, dafür Verantwortung zu übernehmen.

Deshalb: Auf die Menschen schauen – nicht auf die Parteien

Schaut euch an, wer kandidiert. Schaut, was diese Menschen bisher gemacht haben. Schaut, wer sich bereits für unsere Gemeinschaft eingesetzt und Verantwortung übernommen hat.

Erst dann entscheidet, wem ihr eure Stimme geben möchtet.

Kommunalwahl: Auf die Menschen schauen – nicht auf die Parteien
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