Erinnerungen an die Kindheit: Heimatforscher Richard Machatzke aus Harkebrügge kennt den Ort Lohwostpohle noch durch seine Großmutter. Auch er selbst ist in der Nähe aufgewachsen. BILD / Text: Heiner Elsen

Der Bericht in der NWZüber die alten Begriffe im Navi hat Machatzke hellhörig werden lassen. Er kann sich noch an die alte Gegend erinnern.

Lohwostpohle – eine alte Flurbezeichnung, die fast niemandem in der Gemeinde Barßel noch etwas sagt. Fast niemanden. Einer, der sich noch gut an die Gegend in der Nähe des heutigen Gewerbegebiets Harkebrügge erinnern kann, ist Richard Machatzke. „Meine Großmutter hatte an der heutigen Straße Am Wulleberg ihr Elternhaus. Sie kann sich noch gut daran erinnern, dass es dort einmal große Teiche gegeben hat“, berichtet Machatzke, der in Harkebrügge und umzu sehr viel Heimatforschung betreibt.

Aufmerksam ist der Heimatforscher auf das Thema durch einen Bericht in der NWZ geworden, in dem es genau um diese alten Flurbezeichnungen ging, die in aktuellen Navigationsgeräten wieder auftauchen. Sowohl Heimatforscher Heinz Scheele als auch die Mitarbeiter des Katasteramts vermuten, dass der Namensbestandteil „Pohle“ auf einen Teich hindeutet. „Genau davon hat mir meine Oma viel erzählt. Damals ist das Land dort bei starkem Regen oft überflutet worden, da es dort kleine Hügel in den Feldern gab“, sagt Machatzke. Ebenfalls belegt diese Theorie das Urkataster von 1838, in dem neben dem Wort Lohwostpohle (früher Lohwostpöhle) ein Gewässer eingezeichnet ist.

Auch Machatzke kann sich noch gut an die Gegend erinnern, dann an der heutigen Königstraße stand auch sein Elternhaus, etwas nördlich des Kammersand-Grabens. „Die Erhöhungen in der Gegend sind in den 60er Jahren abgeschliffen worden, um das Land besser landwirtschaftlich nutzen zu können“, sagt der Heimatforscher … mehr auf NWZ-ONLINE.DE

Quelle Bild und Text: NWZ

Lohwostpohle – Den alten Flurnamen auf der Spur
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