
Eine Woche voller Mut, Spaß und großer Momente an der Junker-Harke-Grundschule Harkebrügge
„Manege frei!“ hieß es in der vergangenen Woche an der Junker-Harke-Grundschule in Harkebrügge. Vom 17. bis zum 21. August verwandelte sich das Schulgelände in eine farbenfrohe Zirkuswelt. Gemeinsam mit der Zirkusfamilie Sperlich erlebten die Schülerinnen und Schüler eine ganz besondere Projektwoche – eine Woche voller Aufregung, Lachen, Herausforderungen und unvergesslicher Momente.
Dabei ging es um weit mehr als um Akrobatik und artistische Kunststücke. Die Kinder durften entdecken, was in ihnen steckt, Neues ausprobieren und vor allem lernen, über sich selbst hinauszuwachsen.
🎪 Gemeinsam entsteht die Zirkuswelt
Der erste große Einsatz erfolgte bereits unmittelbar nach der Einschulungsfeier am 15. August. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Schule und zahlreichen engagierten Eltern wurde das große Zirkuszelt aufgebaut.
Viele fleißige Hände packten mit an, schraubten, spannten und richteten die Manege her. Dabei wurde nicht nur kräftig gearbeitet – es wurde auch viel gelacht. Schon beim Aufbau wurde deutlich, wie viel Teamgeist, Engagement und Leidenschaft notwendig sind, damit am Ende eine Zirkusvorstellung stattfinden kann.
Und dann stand es da: das große Zirkuszelt – bereit für eine Woche voller kleiner und großer Wunder.
⛪ Ein besonderer Start in der Manege
Am Montag begann die Projektwoche mit einem ganz besonderen Gottesdienst im Zirkuszelt.
Alexandra Imholte gestaltete gemeinsam mit Lehrerin Kerstin Claaßen und Kindern der vierten Klasse einen artistischen und zugleich humorvollen Gottesdienst. Die Manege wurde damit zu einem ungewöhnlichen, aber stimmungsvollen Ort für die gesamte Schulgemeinschaft.
Im Anschluss zeigte die Zirkusfamilie Sperlich ihr beeindruckendes artistisches Können. Die Kinder konnten dabei bereits einen ersten Blick darauf werfen, was sie in den kommenden Tagen selbst erwarten würde – und die Vorfreude auf die eigene Vorstellung dürfte bei vielen spätestens jetzt riesengroß gewesen sein.
🤹♀️ Vom Schulkind zum Zirkusstar
Ab Dienstag gehörte die Manege dann ganz den Schülerinnen und Schülern.
Mit großer Begeisterung, viel Fleiß und einer gehörigen Portion Mut wurde trainiert und geprobt. Die Kinder schlüpften dabei in die unterschiedlichsten Rollen:
🔥 mutige Fakire
🎩 geschickte Zauberer
🤸 wagemutige Akrobaten
🦘 beeindruckende Trampolinspringer
🤡 lustige Clowns
🎗️ konzentrierte Seiltänzer
🌟 geheimnisvolle Schwarzlichtkünstler
Für viele Kinder war dabei sicherlich die eine oder andere persönliche Herausforderung dabei. Vielleicht war es zunächst ungewohnt, vor anderen aufzutreten, eine schwierige Übung zu wagen oder sich auf seine Mitschülerinnen und Mitschüler zu verlassen.
Doch genau darin lag der besondere Zauber dieser Projektwoche.
💪 Mehr als nur Zirkus
Denn Zirkus bedeutet nicht nur Kunststücke, Applaus und bunte Kostüme.
Die Kinder mussten Vertrauen entwickeln, Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig unterstützen und Mut beweisen. Sie lernten, dass nicht immer alles auf Anhieb funktioniert – aber dass sich Übung, Durchhaltevermögen und gegenseitige Ermutigung lohnen.
So manches Kind wuchs in dieser Woche über sich selbst hinaus.
Was am ersten Tag vielleicht noch unmöglich erschien, wurde nach einigen Trainingseinheiten plötzlich machbar. Ein kleiner Schritt, ein geglückter Trick oder ein sicherer Auftritt wurde zu einem ganz persönlichen Erfolg.
Und genau diese Erfahrungen werden den Kindern vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben.
🌟 Drei Mal hieß es: Manege frei!
Der große Höhepunkt der Woche waren schließlich die drei öffentlichen Vorstellungen.
Und die Resonanz konnte sich sehen lassen: Alle drei Veranstaltungen waren hervorragend besucht. Vor einem großen und begeisterten Publikum durften die jungen Artistinnen und Artisten zeigen, was sie in nur wenigen Tagen gelernt hatten.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten mit guter Stimmung, kräftigem Applaus und sichtbarer Begeisterung für eine ganz besondere Atmosphäre im Zirkuszelt.
Für die Kinder war es der große Moment: Jetzt standen sie selbst im Mittelpunkt.
Mit Stolz, Aufregung und sicherlich auch ein wenig Lampenfieber präsentierten sie ihre Kunststücke. Und spätestens als der Applaus durch das Zirkuszelt hallte, war klar: Die Mühe der vergangenen Tage hatte sich gelohnt.
❤️ Ein großes Dankeschön
Zum Abschluss der Projektwoche bedankten sich Schulleiterin Frau Härtel und stellvertretend für den Förderverein Frau Kurre herzlich bei der Zirkusfamilie Sperlich für die gemeinsame Woche.
Als Zeichen der Wertschätzung überreichten sie einen Präsentkorb voller „Nervennahrung“ für die Weiterreise.
Doch ein solches Projekt wäre ohne die Unterstützung vieler weiterer Menschen nicht möglich gewesen.
🤝 Ein ganzes Dorf macht mit
Unterstützt von zahlreichen Sponsoren hat nicht nur die Junker-Harke-Grundschule, sondern das gesamte Dorf Harkebrügge mit großem Zusammenhalt und viel Einsatz dazu beigetragen, dass diese besondere Projektwoche stattfinden konnte.
Eltern, Schule, Förderverein, Sponsoren und viele weitere Unterstützer haben gemeinsam etwas geschaffen, das weit über eine gewöhnliche Schulwoche hinausgeht.
Eine Woche lang wurde auf dem Schulgelände gelacht, gestaunt, trainiert, geholfen und gemeinsam etwas Großes geschaffen.
✨ Was bleibt?
Am Ende bleiben nicht nur Fotos, Erinnerungen und vielleicht das eine oder andere neu entdeckte Talent.
Es bleiben vor allem die Erfahrungen, die die Kinder mitnehmen: Ich kann etwas schaffen. Ich kann mich etwas trauen. Ich kann anderen vertrauen. Und gemeinsam geht vieles leichter.
Das Zirkusprojekt hat für leuchtende Kinderaugen gesorgt und gleichzeitig eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, gegenseitiges Vertrauen und der Mut sind, sich selbst etwas zuzutrauen.
Eine Woche voller Mut, Spaß und großer Momente – für die Kinder, für die Schule und für ganz Harkebrügge.
Manege frei für den Zirkus Junkerlino – und ein herzliches Dankeschön an alle, die diese besondere Woche möglich gemacht haben! 🎪❤️




