Friesoythe, 21.01.2017. Johannes Wernke aus Harkebrügge ist heute für  sein jahrelanges, unermüdliches und ehrenamtliches Engagement auf dem Neujahrsempfang der NWZ in der Wassermühle Friesoythe zum Mann des Jahres gekürt worden. Zur Frau des Jahres wurde Carola Reiners aus Ikenbrügge gekürt.

Bereits 2009 wurde er für seine ehrenamtlichen Arbeiten in der KAB mit den Dialogpreis für gute Taten der Diözese Münster ausgezeichnet.

Seit Jahrzehnten ist er aktiv in der Entwicklungshilfe für Honduras tätig und leitet im Landesvorstand den Arbeitskreis Honduras. Er entwickelte in seiner kleinen Werkstatt ein Mini-Windrad und einen Solarwasserkocher, der in Honduras von jedem aus Pappe und Alufolie nachgebaut werden kann.

Vor einigen Jahren hat er eigens eine Johannes Wernke-Stiftung für seine Honduras-Arbeit gegründet. Jeden Morgen fährt er mit dem Fahrrad rum und sammelt weggeschmissene Pfandflaschen, dessen Erlöse in die Stiftung gehen. Ein oder zwei Freunde haben sich hier bereits angeschlossen und sammeln ebenfalls mit. Nebenbei lässt er jedoch auch den Müll nicht liegen und räumt auch diesen weg. Eine Aktion, die leider von vielen Menschen belächelt wird, doch es kommen jedes Jahr beachtliche Beträge zusammen.

Zusätzlich ist er das ganze Jahr über mit seinem Hau den Lukas, seinem Kinderkarussell oder anderen selbstgebauten Spielgeräten auf Veranstaltungen unterwegs, um weiteres Geld für seine Stiftung zu sammeln/verdienen.

Jedes Jahr ist er auch aktiv am „Harkebrügger Dörpblatt“ beteiligt, welches vor einer Woche in der 7. Auflage erschienen ist. Der Erlös ist ebenfalls für den guten Zweck.

Schon in jungen Jahren trat er der KAB bei, in der er bis heute sehr aktiv mitwirkt. Neben vielen Projekten fand er hier seine Leidenschaft zur Hondurashilfe, in der er u. a. am Aufbau der „Mikrokredite“, nach dem Vorbild von Muhammad Yunus (ehem. Friedensnobelpreisträger), aktiv mitwirkt.

Auch die Friedhofsreinigung erledigt er seit vielen Jahren ehrenamtlich und nimmt immer wieder Dinge in Angriff, die er für notwendig hält. So errichtete er eine Schutzhütte in „Pastors Tannen“, renovierte die Jugendschutzhütte am Dorfplatz in Harkebrügge oder repariert und streicht die Sitzbänke im Ort.

In der Flüchtlingshilfe ist er ebenfalls sehr aktiv tätig, besorgt ihnen u. a. Fahrräder, begleitet sie beim Einkaufen und hilft ihnen sich hier einzufinden. Somit hat er auch schon Flüchtlinge für Gemeinschaftsarbeiten gewonnen, die dann auch ihm bei seinen ehrenamtlichen Arbeiten geholfen haben.

Er lebt ein bescheidenes Leben, um möglichst jeden Euro für das Wohl bedürftiger Menschen übrig zu haben und widmet auch seine Freizeit diesen Menschen. Ob in den Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“, dem Förderkreis für unsere Kirche oder z. B. die erfolgreichen Bemühungen um den Erhalt unseres Pfarrhauses. Es gibt eigentlich keine guten Aktionen und Projekte, an denen er in unserem Ort nicht aktiv beteiligt ist.

Vor ca. 8 Jahren hat er dem Aktivkreis die Idee einer Bürgerstiftung unterbreitet, zu der er damals nicht genügend Fürsprecher hatte. Wir vom Aktivkreis haben uns daran erinnert und werden 2017 eine Bürgerstiftung für Harkebrügge gründen.

Für uns vom Aktivkreis ist er ein großer Held! Sechs Sterne für tatkräftig gelebte Menschlichkeit. ******

Von uns einen herzlichen Glückwünsch an Johannes!

Toll… mach weiter so!

 

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